Die Verwendung einer Schaumstoff- oder aufblasbaren (IPS) Thorako-Becken-Stützvorrichtung könnte das Risiko eines intraoperativ erworbenen Druckgeschwürs verringern

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Technische Anmerkung: Eine Pilotstudie zur Kartierung des Schnittstellendrucks von Thorako-Becken-Stützvorrichtungen, die bei Wirbelsäulenoperationen in Bauchlage verwendet werden.

In dieser Studie wurde der Druck an der Schnittstelle von vier häufig verwendeten Thorax- und Beckenstützvorrichtungen (Abb. 1) untersucht: Schaumstoffkissen, aufblasbare Stützen (IPS), Wilson-Rahmen und Steffee-Blöcke. Jedes Gerät wurde an drei gesunden Probanden untersucht, nachdem diese wach auf dem Gerät positioniert worden waren. Zur Messung des Drucks an der Schnittstelle wurde ein Druckmesssystem verwendet. Der Spitzendruck (Abb. 1) und die mittleren Druckwerte (Abb. 3) wurden analysiert, und für jedes Gerät wurde ein Druckabbildungsbild (Abb. 4) erstellt.

Der Spitzendruck und der mittlere Schnittstellendruck waren sowohl bei den Schaumstoffkissen als auch bei der aufblasbaren Stützvorrichtung um 40% bzw. 50% niedriger als bei dem Wilson-Rahmen und den Steffee-Blöcken (p < 0.005). Darüber hinaus zeigten die Druckkartierungsbilder eine gleichmäßigere Druckumverteilung bei den Schaumstoffkissen und der aufblasbaren Stützvorrichtung.

P.R.A.M. Depauw, G.J. Rutten, E. Van Eeckhoven, D. Jansen Tweet

Abbildung 1-2-3: Die vier Ortungsgeräte mit Spitzen- und Mitteldruck

Abbildung 4: Bei einem Schwellenwert von 150 mmHg wiesen die aufblasbaren Stützen keine Kompressionsbereiche auf, aber der Wilson-Rahmen und der Steffee zeigten erhebliche Risikobereiche.

P.R.A.M. Depauw, G.J. Rutten, E. Van Eeckhoven, T. Defossez, D. Jansen

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