Medizintechnik-Start-up Ergotrics erreicht Weltspitze in der Neurochirurgie

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Medizintechnik-Start-up Ergotrics erreicht Weltspitze in der Neurochirurgie

Turnhout/Tilburg - Zum ersten Mal in der Geschichte werden heute Patienten mit Druckluft gekippt und auf aufblasbaren Unterlagen operiert. Diese Methode ist schneller, einfacher, ergonomischer, hygienischer und sicherer als die bisherigen Verfahren. Es ist eine Innovation von Ergotrics, einem Medizintechnik-Start-up mit großen Plänen für den Gesundheitssektor.

Erfolgreiche Testphase mit Druckluft und aufblasbare Stützen

Ein legendärer Moment für Dr. Paul Depauw, den Erfinder von Ergotrics. Heute wurden zum ersten Mal in der Geschichte Druckluft und aufblasbare Stützen im Operationssaal verwendet. Zwei seiner innovativen Erfindungen. Dies geschah im Rahmen von Patiententests im Elisabeth-TweeSteden-Krankenhaus (ETZ) in Tilburg. "Eine Revolution in der Neurochirurgie", sagt Dr. Depauw.

"Als Neurochirurg bin ich jeden Tag mit der Schwierigkeit konfrontiert, Patienten für eine Rückenoperation richtig zu lagern. Dies ist sehr wichtig, um Blutungen und Komplikationen zu vermeiden. Es erfordert Zeit und die Kraft der Krankenschwestern. Die Rückenbeschwerden des Personals im Operationssaal sind überdurchschnittlich hoch. Ein großes Problem", folgert Dr. Depauw. Deshalb hat er sich eine völlig neue Lösung einfallen lassen. "Warum verwenden wir nicht Druckluft und aufblasbare Kissen, um unsere Patienten zu kippen und anzuheben?" Im Jahr 2018 erteilte das Europäische Patentamt das Patent. Inzwischen hat Ergotrics weltweite Patentanmeldungen eingereicht.

Eine Revolution für die liegende Chirurgie

Auf der Grundlage gründlicher Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Physik entwickelte sein Team die perfekte Lösung. Die Kissen werden dem Patienten in der Rückenlage angelegt und nach dem Umdrehen aufgeblasen. Dr. Frank van Eijs, leitender Prüfarzt für die Patiententests, hat die Vorteile dieser Produkte positiv bewertet: "Dies ist eine Revolution für die Bauchchirurgie. Es ermöglicht den Operationsteams, Patienten sicher und einfach zu kippen. Aufgrund der optimalen Positionierung gehen wir außerdem davon aus, dass es zu weniger venösen Stauungen, weniger Blutverlust und einem klareren Bild des Operationsgebiets kommt. Wir untersuchen dies derzeit im Detail."

Eine neue Zukunft für das Gesundheitswesen

Auf die Tests in Tilburg werden Tests in Leiden und Leuven folgen. Die Patiententests sind der letzte Schritt vor der Produkteinführung. In der Zwischenzeit steht die Produktentwicklung nicht still. "Mehrere Ärzte und Patienten haben sich bereits für andere Anwendungen an uns gewandt. Mit der Technologie von Ergotrics können wir auch die Arbeitsbedingungen und die Effizienz des Gesundheitspersonals im Bereich der häuslichen Pflege verbessern", erklärt Inge Bruynooghe, CEO von Ergotrics.

 

Vinya ist einer der Lieferanten. CEO Aristide Melissas ist mit der Zusammenarbeit zufrieden: "Mit der Erfahrung unseres technischen Personals können wir zu den Innovationen von Ergotrics beitragen, und unser Produktionsstandort in Belgien ermöglicht eine flexible Erweiterung, wenn das Produkt international eingeführt wird.

ÜBER ERGOTRIKA

Ergotrics hat sich auf die Positionierung und Bewegung von Patienten mit Druckluft im Gesundheitssektor spezialisiert. Ergotrics entwickelt und fertigt aufblasbare Lagerungskissen, mit denen Patienten schnell, einfach, ergonomisch, hygienisch und sicher gelagert und angehoben werden können.

 

ÜBER PAUL DEPAUW

Dr. Paul Depauw ist die treibende Kraft hinter und der Erfinder der Ergotrics-Produkte. Neben seiner Tätigkeit als Neurochirurg am Neurosurgical Science Center in Tilburg ist er seit 2004 auch Gründer und CMO von Ergotrics. Paul Depauw verfügt über 16 Jahre Erfahrung als Neurochirurg und hat aufgrund seiner Ausbildung und seiner derzeitigen Arbeitssituation bereits in mehr als 15 Krankenhäusern in Belgien und den Niederlanden gearbeitet.

 

ÜBER INGE BRUYNOOGHE

Inge Bruynooghe ist seit Oktober 2018 CEO von Ergotrics. Sie brachte die Ergotrics-Innovationen vom Prototyp zur Produktion und Markteinführung. Vor dieser Tätigkeit hatte Inge Bruynooghe mehrere Führungspositionen bei Philips in einem internationalen Kontext in China, den Niederlanden und Belgien inne. In ihrer letzten Position war sie Geschäftsführerin von Philips Lighting Belgium in Turnhout. In dieser Position war Inge die treibende Kraft hinter dem Wachstum des Open Manufacturing Campus. Dieses Ökosystem von Start-ups und Wachstumsunternehmen inspirierte Inge zu einem Karrierewechsel außerhalb der multinationalen Unternehmen.

 

https://www.rtv.be/artikels/turnhoutse-firma-tekent-voor-wereldprimeur-de-gezondheidszorg-a70285

https://www.demorgen.be/tech-wetenschap/belgische-wereldprimeur-luchtkussens-in-de-operatiekamer~b982b672/

https://nos.nl/artikel/2291167-slimme-tilburgse-methode-keert-patienten-onder-narcose-zonder-tillen.html

https://www.okvisie.nl/nieuws/het-gebruik-van-perslucht-in-de-operatiekamer-om-patienten-te-verplaatsen

https://www.omroepbrabant.nl/nieuws/3033274/Gekkenhuis-rond-uitvinding-luchtkussen-om-patienten-om-te-draaien-Ze-bellen-zelfs-vanuit-China

https://www.ed.nl/tilburg/wereldprimeur-in-etz-luchtkussens-draaien-patient-om-in-de-operatiekamer~a7b956c8/

https://www.rtlz.nl/business/ondernemen/artikel/4769641/artsen-uitvindingen-ziekenhuis-operaties-wetenschap

https://www.hln.be/de-krant/luchtkussens-voor-rugoperaties-zijn-belgische-wereldprimeur-simpel-maar-geniaal~aba6baf3/

https://www.bd.nl/tilburg-e-o/wereldprimeur-in-etz-luchtkussens-draaien-patient-om-in-de-operatiekamer~a7b956c8/

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